Freizeit und Jugendkultur by Werner Fuchs (auth.)

By Werner Fuchs (auth.)

Stehen bei den Jugendlichen die Gesellschaftstänze, die ihre El­ tern und Großeltern schon in den Tanzschulen mitsamt ihrem . ,Benimm-Unterricht' gelernt haben, hoch im Kurs? Oder brennt das ,John Travolta Saturday-Night-Fever' doch noch nicht auf Sparflamme? Oder geht den Jugendlichen im Zuge eines neuen Körpergefühls namens health nach diversen Wellen und Booms der Breakdance jetzt voll ins Blut? Die Einstellung der Jugendlichen zum Tanzen; welche Tänze Konjunktur haben; ob es Unterschiede zwischen Tänzern und Nichttänzern gibt oder zwischen Jungen und Mädchen; worin sich Jugendliche, die Gesellschaftstänze bevorzugen, von denen, die lie­ ber in die Disco gehen, oder denjenigen, die Freistil tanzen, unter­ scheiden; ob es einen Zusammenhang zu körperlichem Fitnesstrai­ ning und Gesundheitsbewußtsein nach dem Motto "Kraft für Leib und Seele" gibt, - all das sind Themen, die in diesem Kapitel be­ handelt werden. sixty one 2. VOM MENUETT ZUM BREAKDANCE ODER TANZ IM HISTORISCHEN WANDEL "Der Tanz begleitet die Menschen seit der Urzeit. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Tanz stets andere Aufgaben als in der heutigen Zeit. Die Menschen modify Kulturen drückten Sehnsucht, Anbetung, Leid und Schmerz in Rhythmus, Musik und Tanz aus. Tanz aus reinem Vergnügen warfare selten das Motiv. Eigentlich trauerte guy im Tanz oder freute sich durch oder mit ihm. Tanz warfare Kunst, Mythos, Philosophie und faith zugleich. Selbst die Götter tanzten, ja der Tanz battle ein Ausdruck des reli­ giösen Daseinsgefühls, eines Einswerden mit den göttlichen Allkräften.

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Zur Psychoanalyse des Mannes

Neueinschätzungen der psychoanalytischen Psychologie der Frau wurden in den 80er Jahren von feministischer Seite stark vorangetrieben und haben eine Psychoanalyse des Mannes dabei eher in den Hintergrund gedrängt. Die Reihe Psychoanalyse der Geschlechterdifferenz würde ihrem Anspruch jedoch nicht gerecht, nähme sie nicht auch Bezug auf eine psychoanalytische Psychologie des Mannes.

Anleitung zur Planung und Auswertung von Feldversuchen mit Hilfe der Varianzanalyse

Wenn auch die Anzahl derjenigen, die den Inhalt dieses Buches durcharbeiten und in sich aufnehmen werden, nicht allzu groß sein wird, so meinten wir doch. es herausgeben zu müssen. Außer bei denjenigen, die auf dem Gebiet des Garten­ baus arbeiten, wird es zweifellos auch bei anderen Interesse finden.

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Eine Ausrichtung an politisch alternativen Stilrichtungen ist die Folge, kleinere Ausbrüche aus dem Alltag werden erprobt. Rauchen und Trinken, gehören sie so eng zusammen, wie dies in der öffentlichen Diskussion erscheint? Tabelle 6: Rauchen und Trinken. - Angaben in Prozenten rauche Jugend '84 Erwachsene '84 täglich und kaum und Gesamt täglich und kaum und Gesamt hin und wieder gar nicht hin und wieder gar nicht n=786 n=296 n=433 n=729 n=686 n= 1472 Einstellung zu Alkohol trinke gerne 44 22 33 40 22 29 mache mir nicht viel daraus 50 60 54 54 61 58 trinke gar keinen AIkohol 7 19 13 6 17 12 42 Der Zusammenhang ist in der Tat sehr eng, von den Rauchern trinken doppelt soviele gerne Alkohol wie von den Nichtrauchern.

Rauchen und Trinken, gehören sie so eng zusammen, wie dies in der öffentlichen Diskussion erscheint? Tabelle 6: Rauchen und Trinken. - Angaben in Prozenten rauche Jugend '84 Erwachsene '84 täglich und kaum und Gesamt täglich und kaum und Gesamt hin und wieder gar nicht hin und wieder gar nicht n=786 n=296 n=433 n=729 n=686 n= 1472 Einstellung zu Alkohol trinke gerne 44 22 33 40 22 29 mache mir nicht viel daraus 50 60 54 54 61 58 trinke gar keinen AIkohol 7 19 13 6 17 12 42 Der Zusammenhang ist in der Tat sehr eng, von den Rauchern trinken doppelt soviele gerne Alkohol wie von den Nichtrauchern.

38 Jugendliche, die nicht oder kaum rauchen, sehen deutlich mehr Fehler bei den Jugendlichen selbst als dies rauchende Jugendliche tun. 30070 der Nichtraucher gegenüber nur 23% der Raucher nennen vor allem die falsche Beziehung der Jugendlichen zu den Erwachsenen, das Rauchen als "Fehler der Jugendlichen" spielt dagegen keine Rolle. Als Dinge, die vor allem die Jugendlichen lernen sollten, nennen die Nichtraucher deutlich häufiger "alte Werte": Mit dem Gegebenen zufrieden sein, gute Umgangsformen, Ordnung und Sauberkeit, Pflichtgefühl und Fleiß.

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